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Aktuelles vom LBSV

Schlaf-Rhythmus-Störung Non-24
Sind Sie blind?
Fühlen Sie sich oft nicht leistungsfähig
und haben Probleme, sich zu konzentrieren?
Haben Sie Schwierigkeiten, nachts zu schlafen
und sind tagsüber häufig sehr müde?

TelefonVortrag zu Non-24
Non-24 ist eine regelmäßig wiederkehrende Schlaf-Wach-Rhythmusstörung,
die bei völlig blinden Menschen sehr häufig auftritt.
Non-24 äußert sich vor allem in Schlafproblemen während der Nacht und extremer Müdigkeit am Tag.
Werden Sie aktiv und stellen Sie Ihre eigenen Fragen zu Non-24!
Dieses Angebot richtet sich an Betroffene und Menschen, die Interesse an dem Thema haben.
Für den TelefonVortrag zu Non-24 können Sie sich bequem von zu Hause aus einwählen.
Wählen Sie einfach die Telefonnummer 089 244 184 437und seien Sie dabei!
Der Anrufer wird von einem Operator begrüßt und in den virtuellen Vortragsraum geleitet.
Während des Vortrags sind alle Anrufer auf stumm geschaltet, sodaß keine
Nebengeräusche stören.
Anrufer können dem Referenten Fragen stellen,
sie drücken die Sterntaste +9 auf ihrem Telefon, der Referent und der Operator sehen dies,
so dass diese den Frager ansprechen und freischalten können.
Über alle Optionen während des Vortrags informiert der Operator die Anrufer selbstverständlich bei der Begrüßung.
Privatdozent Dr. med. Jan Rémi, Facharzt für Neurologie am Klinikum der Universität München,
ein Mann Anfang 40, informiert Sie live in seinem Vortrag über die Erkrankung Non-24.
Im Anschluss haben Sie die MöglichkeitFragen zu stellen.
Termine: 10. Oktober 2017 von 16:00 bis 17:00 Uhr
6. November 2017 von 18:00 bis 19:00 Uhr
8. Dezember 2017 von 12:00 bis 13:00 Uhr.
Auch das Non-24 PLUS-Serviceteam steht Ihnen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Sie erreichen das Team Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr unter der kostenfreien
Telefonnummer 0800 24 321 24 oder per
E-Mail: > non24@plus49.de.
Dies ist ein Service der Firma Vanda Pharmaceuticals Germany GmbH. > www.non-24.de.


Anhaltspunkte für barrierefreie Textgestaltung
diese Mitteilung richtet sich an verantwortliche Personen in Institutionen,
Selbsthilfeorganisationen, Behörden und Firmen, die für barrierefreie Textgestaltung oder
Auftragsvergaben zuständig sind.
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat Empfehlungen für die
Gestaltung von gut lesbaren Printprodukten und Webseiten entwickelt und diese auf der
Internet-Plattform www.leserlich.info zusammengestellt.
und hier der Direkt-Link:
www.leserlich.info

Grafiker finden dort einen Schriftgrößenrechner, einen Kontrastrechner
sowie hilfreiche Informationen zu Schriftarten,
Textanordnung uvm.
Lesbarkeit ist eine wichtige Voraussetzung, damit die Kommunikation den Empfänger erreicht.

"Schick in den Frühling"

Ein gutes Motto für eine Modenschau der besonderen Art!
Bereits zum dritten Mal bot die
"Galeria Kaufhof" Mainz
auf initiative von Damen der Frauengruppe unseres Verbands
eine Erfahrungsmöglichkeit in Sachen Modetrends und Outfit.
So konnten 35 Damen und auch einige Herren bei dem Treff Ende März
an Hand modisch ausstaffierter Schaufensterpuppen Tuchfühlung
und in Augenschein nehmen, was ihr Kaufinteresse wecken könnte.
Hören oder sehen Sie im nachfolgenden Video den Bericht einer Teilnehmerin:
www.youtube.com/results?search_query=Sehbehinderten+Modenschau+galeria+kaufhof

Ein schöner Erfolg für die Lobbyarbeit des DBSV

bei mehr als 6 Dioptrien wird die Brille zukünftig von der Kasse gezahlt! Lesen:
DBSV-Pressemitteilung: Berlin, 16. Februar 2017.
der Bundestag hat einer Forderung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) entsprochen und eine gravierende Lücke bei der Sehhilfenversorgung gesetzlich Krankenversicherter geschlossen. Bei Kurz- und Weitsichtigkeit werden zukünftig Sehhilfen mit mehr als 6 Dioptrien von der Kasse gezahlt, bei Hornhautverkrümmung reichen mehr als 4 Dioptrien. Diese Regelung wurde mit dem heute vom Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Stärkung der Heil-und Hilfsmittelversorgung (HHVG) beschlossen. Hintergrund: Seit dem Jahr 2003 gilt in Deutschland eine Regelung, nach der Versicherte ab dem 18. Lebensjahr nur dann Anspruch auf Sehhilfen haben, wenn die Sehschärfe mit Brille oder Kontaktlinsen maximal 30 Prozent beträgt. Für diejenigen, die ohne Sehhilfe nahezu blind sind, mit bestmöglicher Korrektur aber eine Sehschärfe von mehr als 30 Prozent erreichen, heißt das mit anderen Worten: Die Kasse zahlt nicht. "Es kann nicht sein, dass Menschen mit schweren Sehfehlern ohne geeignete Sehhilfe bleiben. Die Korrektur der derzeitigen Regelung war überfällig", sagt DBSV-Präsidentin Renate Reymann. Gegen den bisherigen Missstand hatte der DBSV in Gesprächen mit der Politik, in Eingaben und mit einer Stellungnahme (http://tinyurl.com/dbsv-hhvg) protestiert und im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens Änderungen angemahnt - mit Erfolg. ----------------------------------------------------- Der Newsletter "DBSV-direkt" ist der Online-Informationsservice des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV). Redaktion: Andreas Bethke (V.i.S.d.P.) Irene Klein Volker Lenk Anschrift: Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) Rungestraße 19 10179 Berlin Tel.: (030) 28 53 87-0 Fax: (030) 28 53 87-200 E-Mail: info@dbsv.org www.dbsv.org
Den Blinden- und Sehbehindertenverein in Ihrer Nähe erreichen Sie unter der Telefonnummer (01805) 666 456 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42€/Min.) Falls Sie diesen Newsletter über Dritte bezogen haben, ihn aber zukünftig direkt erhalten möchten, senden Sie bitte eine leere E-Mail ohne Betreff an join-dbsv-direkt@kbx.de.
Um den Newsletter zu verlassen, schreiben Sie eine Mail an:
mailto:leave-dbsv-direkt-6147445V@kbx.de.

DVBS-Jobservice für schwerbehinderte Arbeitssuchende-/h2>

Der DVBS (Deutscher Verein für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf)
hat - wie wir aus einem Newsletter des BBSB gerne weitergeben - eine Mailingliste eingerichtet.
Eintragen können sich alle Interessierte als Mitlesende.
Schreibberechtigt sind das Mitarbeiterteam des DVBS sowie
einige autorisierte Stellen und Personen, vor allem
Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung der Bundesanstalt für Arbeit (ZAV).

Aufgabe des DVBS-Jobservice ist es demnach, behinderte Menschen
über Stellenangebote in qualifizierten Berufen zu informieren.

Digital in der DVBS-Geschäftsstelle eingehende Angebote werden sofort
weitergeleitet.
die ZAV speist ihre Angebote direkt ein.
Die bei Ihnen eintreffenden Informationen sind Top aktuell.

Der Service wendet sich vor allem an arbeitsuchende und arbeitslose schwerbehinderte Personen
in akademischen und verwandten Bereichen, aber auch an Studierende,
die sich über den Arbeitsmarkt in ihrem Berufsfeld informieren möchten oder einen beruflichen Wechsel anstreben. möchten.
Der Service ist kostenfrei.
Eine Mitgliedschaft im DVBS ist nicht erforderlich.
Sie können sich selber an- und auch wieder abmelden.

Wenn sie den Service beziehen möchten, senden sie eine E-Mail an:
Mailto:sympa@lists.uni-marburg.de. Den Betreff lassen sie leer.

In die Nachricht schreiben sie Bitte: subscribe dvbs-jobservice.

Wenn sie sich aus der Mailingliste wieder abmelden möchten, schreiben sie an
die gleiche E-Mailadresse, lassen den Betreff wieder leer und schreiben in die
Nachricht: unsubscribe dvbs-jobservice.

Hilfreiche Unterstützung im Alltag: Apps für Sehbehinderte und Blinde

Wir veröffentlichen gerne eine Pressemitteilung der Stiftung Warentest zum o.g. Thema.
Gerne stehen wir auch für weitere Fragen zur Verfügung.

Spezielle Apps für Blinde und Sehbehinderte können sich als hilfreich für
die Nutzer erweisen und sie bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützen.

Die App TapTapSee etwa kann Gegenstände, die zuvor mit der Kamera des
Smartphones aufgenommen wurden, erkennen und beschreiben.
Die Navigations-Apps ViaOpta Nav und BlindSquare lotsen Nutzer durch den
Großstadtdschungel und sind besonders für Blinde eine Hilfe.
Bei einigen Apps jedoch ist das Datensendeverhalten kritisch.
Die Stiftung Warentest hat zehn Apps für Blinde und Sehbehinderte getestet.
Der ausführliche Test findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test
und ist kostenlos im Internet unter
www.test.de/apps-sehbehinderte-blinde verfügbar.

Besonders positiv sticht die Texterkennungs-App KNFB Reader heraus
Als einzige im Test eignet sie sich für Blinde wie für Sehbehinderte und für
Smartphones mit Betriebssystem iOS sowie Android.
Mit der 100 Euro teuren App können Nutzer Texte einscannen,
um sie sich vorlesen oder vergrößert auf dem Display
anzeigen zu lassen.
Hingegen konnte die kostenlose Texterkennungs-App Text Detektiv
die eingescannten Texte nicht immer richtig erkennen und eignet sich eher für
kurze Texte als für lange.

Als etwas überladen und nicht ganz einfach in der Bedienung wurde die
kostenlose App Kubuus bewertet.
Sie verbindet Smartphone-Nutzer mit einer Facebookseite,
die Sehbehinderte und Blinde mit Nachrichten versorgt. Ferner bietet sie Suchmöglichkeiten, etwa nach
Hörfilmen im Fernsehen und einen Katalog, in welchen Bibliotheken
welche Hörbücher erhältlich sind.
Eine weitere App, Lupe + Licht, vergrößert
vor das Smartphone gehaltene Gegenstände. Im Test fanden blinde und sehbehinderte Nutzer
die Bedienung jedoch nicht ganz so einfach.

Bei der Androidversion von vier Apps bewertete die Stiftung Warentest das
Datensendeverhalten kritisch.
Die Apps senden unnötigerweise eine Geräteerkennung,
die das Smartphone eindeutig identifiziert. Zwei von ihnen
bedienen einen US-amerikanischen Profi-Datensammler.

Artikel-Websites:
https://www.test.de/Apps-fuer-Sehbehinderte-und-Blinde-Lotsen-fuer-
das-Unsichtbare-5033370-0/
Artikel-PDF:
https://www.test.de/filestore/5034716_t201607084.pdf?path=/protected/53/41/d bca9394-e4b9-44cc-840a-f3aaad2ba6c3-protectedfile.pdf
Artikel-ePub:
https://www.test.de/filestore/5035875_Apps_Blinde_NEU.epub?path=/protected/5 2/17/a27c1020-d762-4eab-a3c1-71017e05e962-protectedfile.epub

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